Therapie nach Baunscheidt

Bei dem nach ihrem Erfinder Carl Baunscheidt benannten Heilverfahren handelt es sich um eine großflächige Hautreiztherapie mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

 

Der von Arthrose geplagte Carl Baunscheidt wurde von einer Mücke in die Hand gestochen und verspürte anschließend eine Schmerzlinderung.

Daraufhin konstruierte er ein Gerät, welches die Mückenstiche großflächiger nachahmte - den "Lebenswecker".

Um die Wirkung der Mücke perfekt zu imitieren, bedurfte es auch eines "Giftes", das dem Patienten mittels Lebenswecker injiziert wurde. Er entwickelte ein spezielles, stark reizendes Öl, welches nach der "Nadelung" mittels Lebenswecker über die entsprechenden Hautpartien gerieben wird.

Der Lebenswecker wurde ein "Renner" und entwickelte sich zu einer Art Volksheilweise, die die Leiden vieler Schmerzpatienten milderte.

 

Anwendungsgebiete sind z.B.:

  • (chronische) Schmerzleiden v.a. am Bewegungsapparat
  • rheumatische Beschwerden
  • diverse Rückenprobleme - von einfachen Muskelverspannungen bis hin zu chronischen Zuständen

 

Quelle: Kursbuch - Naturheilkunde und Schulmedizin - Dr. Stefan Graf u. Sylvia Drews

 

 

Baunscheidttherapie
nach der Baunscheidttherapie am Rücken